Zielsetzung des Projektes "pro feel"

Konflikt-, Krisen- und Gewaltsituationen gehören in der pädagogischen Arbeit zum Alltag. Die Bearbeitung dieser Situationen fordert von den pädagogischen Fachkräften und Betreuern viel Energie und ein hohes Maß an Professionalität.

Das Ziel dieses Qualifizierungsprojektes besteht darin, die Teilnehmer/innen zu befähigen, auftretende Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungen für diese zu entwickeln. Schon im Vorfeld aktiv dazu beizutragen, Gewalt gar nicht erst entstehen zu lassen, zahlt sich positiv in der Arbeit mit Jugendlichen aus.

Geschlechtsspezifisches Bewusstsein sowie die Ausbildung einer eigenen Haltung zu Aggression und Konflikten sind Grundlage von Handlungskompetenz in spannungsgeladenen Situationen.

Die ausgebildeten Multiplikatoren tragen dazu bei, in ihren Institutionen langfristig eine verbesserte Streitkultur im Umgang mit Konflikten, Aggressionen und Gewalt zu etablieren.

In vernetzten, institutionsübergreifenden Praxisprojekten, in denen sich die Teilnehmer/innen aus verschiedenen Einrichtungen während der Ausbildung in kleinen Arbeitsgruppen zusammen finden, werden die erlernten und erfahrenen Inhalte mit Kindern und Jugendlichen konkret erprobt und in kooperative Aktivitäten umgesetzt.