Foto, von links:
Ursula Thöle-Ehlhardt - 1. Vors.
Maik Bolduan - 2. Vors.
Birgit Eversmann - Schriftführerin
Dieter Groenewoud - Kassenwart
Heike Schrader-Köchlin - Beisitzerin
Andrea Soggiu - Beisitzer
Der eigentlichen Vereinsgründung am 3. Mai 2000 (ursprünglich: Förderverein Jugendhaus Buer e.V.) gingen seit dem Herbst 1999 viele Treffen und Gespräche mit den 'Jugendlichen vom Busbahnhof Buer' voraus. Der Ursprungsgedanke der Vereinsgründung war zunächst wirklich einen reinen 'Förderverein' für ein zu entstehendes Jugendhaus/Jugendzentrum in Buer zu gründen - ganz im Sinne der ja hinlänglich bekannten Fördervereine von Schulen, Bibliotheken und anderen Einrichtungen.
Wir wollten uns gemeinsam mit den jungen Menschen bei Politik und in Gremien dafür einsetzen, dass die Jugendlichen in Buer eine Anlaufstelle und Räumlichkeiten bekommen. Die Übernahme einer eigenen Trägerschaft stand zunächst in keiner Weise zur Debatte.
Nachdem der Landkreis Osnabrück das Förderprogramm 'Jugendpower 2000 plus' beschlossen hatte - und damit den Kommunen Gelder für die Unterstützung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den ländlichen Regionen zusätzlich zur Verfügung standen - beschloss der Stadtrat der Stadt Melle, dieses zusätzliche Geld zur Stärkung der Jugendarbeit in den Stadtteilen zu verwenden, gekoppelt an Initiativen, die vor Ort dann Verantwortung übernehmen.
Die Idee einer eigenen Trägerschaft unseres Vereins für ein Jugendzentrum in Buer wurde vom damaligen 1. Stadtrat Dr. Reinhold Kassing, an uns herangetragen - sehr unterstützt vom damaligen Jugendpfleger des Landkreises Osnabrück, Andreas Stallkamp, mit dem wir auch verschiedene Gespräche geführt hatten.
Diesen Gedanken haben wir dann nach einigen Überlegungen 'in einer Eisdiele in Melle' aufgegriffen, und die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen - Vereinsgründung am 3. Mai 2000 - mit allen "Kinderkrankheiten" und Ahnungslosigkeiten, die das so mit sich bringt.
Nachdem die Trägerschaft für einen Jugendtreff in Buer beim Förderverein Jugendhaus Buer gelandet war, ging es in vielen Diskussionen in den politischen Gremien darum zu klären, wo und wie solch eine Einrichtung einzurichten wäre. Passende Gebäude oder Räume standen nicht zur Verfügung, Räume im Schulgebäude wurden übergreifend nicht als sinnvoll angesehen, abgelegene Standorte erschienen pädagogisch nicht sinnvoll, eine direkte Nachbarschaft zu Wohngebäuden kam nicht infrage.
Kriterien waren letztendlich:
Somit setzte sich ein Standort auf dem großen Areal des Festplatzes in Buer durch, der auch in den politischen Gremien Unterstützung fand. Da die Stadt Melle kein Interesse zeigte ein neues, eigenes Gebäude zu erstellen, und auch die Frage diskutiert wurde, inwieweit das Projekt auch längerfristig erfolgreich verlaufen könne, kamen eher "mobile" Lösungen infrage.
Der damalige Leiter der Lindenschule Buer, Gerhard Hagensieker, hatte Kontakte zu BISOS e.V. (Bildungs- und Sozialwerk Osnabrück), die in einem Projekt zur Eingliederung arbeitsloser junger Menschen in Bad Essen-Rabber alte Eisenbahn-Wagons restaurierten. Diese Idee fasste Fuß - der Verein übernahm auch hier die Verantwortung und konnte über private Spenden einen Wagon bei BISOS e.V. erwerben, der dort von Grund auf restauriert wurde.
Die Stadt Melle erklärte sich bereit den Untergrund (ein Schotterbett mit Gleisen) auf dem Festplatz zu erstellen und für einen Strom- und Wasseranschluss zu sorgen.
Somit war - aus unserer Sicht - alles gut auf den Weg gebracht.....