KlangBrücken

Kultursensible Angebote – Musik als Brücke zwischen Kulturen

 

Musik verbindet – über Sprachen, Generationen und Kulturen hinweg. Seit über drei Jahren bringt die Wagon-Band am Jugendwagon Buer junge Menschen mit Wurzeln in verschiedenen Ländern zusammen. Unter professioneller Leitung unseres Mitarbeiters  entstehen bei wöchentlichen Übungsstunden neue Interpretationen moderner Songs und traditioneller Stücke aus den Herkunftsländern der Bandmitglieder. So entstehen wertschätzende Begegnungen, die Vielfalt als Bereicherung erlebbar machen.

Die Auftritte bei Veranstaltungen wie dem "Internationalen Kinderfest" oder dem Familienfest "Buer ist bunt" sind nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern auch lebendige Beispiele für gelebte Vielfalt. Musik dient dabei als gemeinsames Ausdrucksmittel, das Verständnis, Respekt und Neugier fördert.

 

KlangBrücken - Musik macht Kultur

Das Projekt „KlangBrücken – Musik macht Kultur“ verfolgt seit Sommer 2025 das zentrale Ziel, weiteren Jugendlichen aus unterschiedlichen kulturellen Lebenskontexten einen gemeinsamen Erfahrungsraum zu eröffnen, in dem Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit niedrigschwellig möglich sind. Musik stellt dafür ein universelles Ausdrucksmittel dar, das sprachliche, kulturelle und auch soziale Unterschiede überbrücken kann. Musik bietet einen direkten Zugang zu einem Miteinander – gerade auch dort, wo die verbale Kommunikation Hürden und Grenzen zeigt – und ermöglicht es, Gemeinschaft zu erleben, ohne gemeinsame Voraussetzungen schaffen zu müssen.

 

Workshops unter dem Titel „Instrumentenkarussell“ dienten als Einstieg, um Neugier zu wecken und erste verbindende Erfahrungen im gemeinsamen Musizieren zu ermöglichen. Ziel dieser Workshops war es, den Teilnehmenden einen niedrigschwelligen Zugang zu verschiedenen Instrumenten zu ermöglichen, auf persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden aufzubauen, dadurch Hemmschwellen im Umgang mit Musik abzubauen und erste gemeinsame musikalische Erfahrungen zu fördern. Die beteiligten Jugendlichen konnten – sofern vorhanden – eigene Instrumente aus ihren jeweiligen Kulturkreisen mitbringen und diese der Gruppe vorstellen. So wurden unterschiedliche musikalische Traditionen sichtbar und wertgeschätzt.

Aus den offenen Workshops entwickelte sich eine feste Gruppe, die sich regelmäßig zu Übungsstunden traf und weiterhin trifft. In diesem geschützten Rahmen entstand zunehmend ein Gefühl von Zugehörigkeit. Berührungsängste konnten abgebaut und ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickelt werden. Die Jugendlichen lernten, sich aufeinander einzulassen, Verantwortung füreinander zu übernehmen und gemeinsam musikalische Ziele zu verfolgen. Sie stärkten sowohl ihre kreativen als auch ihre sozialen Kompetenzen.

Die Unterstützung durch ältere Mitglieder der Wagon-Band wirkt dabei besonders förderlich: Sie fungieren als Brückenfiguren, bauen Unsicherheiten ab und stärken die gruppeninterne Dynamik.

Musik fungiert dabei als verbindendes Element („Brücke“) zwischen unterschiedlichen kulturellen, sprachlichen und sozialen Hintergründen. Der niederschwellige Zugang, die vertraute Musikauswahl und das gemeinsame aktive Musizieren tragen maßgeblich zum positiven Verlauf des Projekts bei.

KlangBrücken kompakt

 

 

Das Projekt wird gefördert vom

Landkreis Osnabrück - Projektförderung Integration