Wir haben in den letzten 10 Jahren intensiv mit jungen Menschen die Geschichte der Zuwanderung im Kontext der „Gastarbeiter“-Bewegung angeschaut, mit vielen Menschen gesprochen, bewegende Biografien zusammengestellt, Zeitzeugen aus dem direkten Umfeld befragt und uns auch mit dem geschichtlichen Kontext etwas auseinandergesetzt.
Entstanden sind drei sehr umfangreiche Bücher, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden:
„Angekommen – Buer und seine Gastarbeiter“ (2014)
„Nachgekommen – Frauen in der Gastarbeitergeschichte“ (2017)
„Mitgenommen – Aufwachsen zwischen zwei Welten“ (2022)
Zu den Büchern sind mobile Ausstellungswände erarbeitet worden, die schon an sehr unterschiedlichen Orten gezeigt werden konnten.
Zu den Projekten gibt es eine Website mit Einblicken in die Bücher, mit einem Shop für Buchbestellungen und zu Anfragen für die Ausstellungswände.
Unser drittes Buch-Projekt beschäftigt sich mit dem Erleben der Kinder und Jugendlichen aus den damaligen Gastarbeiter-Familien beim Aufwachsen in oder auch zwischen zwei Welten und Kulturen. Nach fast dreijähriger Laufzeit - mit Corona bedingter Verlängerung - konnten das Buch und die Ausstellung im Dezember öffentlich vorgestellt werden.
Entstanden sind ein 240 Seiten starkes Buch und Ausstellungsmaterialien mit großen Displays, auf denen zwei zentrale Themen aus den vielfältigen Erzählungen unserer Interviewpartnerinnen und -partner aufgegriffen werden - die Themen "Heimat" und "Trennungen". Auf großformatigen Rollups präsentieren wir Kurzvorstellungen von Zeitzeugen, mit denen wir ausführliche Interviews machen konnten.