Ausgehend von den Erfahrungen, die die Gründungsmitglieder bei der Initiierung und Durchsetzung des offenen Jugendtreffs in Melle-Buer im Jahre 2000 gemacht haben, ist in der Folge eine Projektidee entstanden, deren Umsetzung von März 2004 bis Februar 2007 durch die RWE Jugendstiftung gGmbH finanziell gefördert worden ist. Das Projekt "JuWa kompetent" hatte die Zielsetzung, Vernetzungen für Initiativen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Stadtgebiet Melle und im Landkreis Osnabrück aufzubauen und die Idee der eigenverantwortlichen Jugendarbeit auf andere Städte und Kommunen zu übertragen - unter dem Motto „Jugendliche dienen als Vorbild für andere Jugendliche“. Es wurde also nicht nur vor Ort zusätzliche Arbeit mit täglichen Öffnungszeiten des Wagons geleistet, sondern angestrebt, andere Initiativen bei der Selbstorganisation, der Vereinsgründung, dem Schreiben von Anträgen, dem Schaffen von Vernetzung vor Ort usw. personell und fachlich zu unterstützen.
Erster Kreisrat Dr. Reinhold Kassing, der sich von Anfang an für den Jugendwagon stark gemacht hatte, betonte die "Strahlkraft des Projekts für die gesamte Region."
Generationenwechsel im Blick
Den Jugendlichen stehen nun sechs Öffnungstage zur Verfügung, auch mit spezifischen Angeboten und Projekttagen.
Durchführung übergreifende Aktionen und Aktivitäten mit anderen Initiativen, Vereinen und Gruppen, zusätzlich Vernetzung und Unterstützung von Initiativen in Melle und im LK Osnabrück sind Ziele des Projekts "JuWa kompetent"
Foto: Steffen Meyer, Meller Kreisblatt
Organisiert wurde das Festival in eigener Regie des Jugendvorstands - sie sperrten das Gelände ab, organisierten Getränke und Pizzabuden und sorgten während der Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf.
Damit bewiesen die Aktiven einerseits, dass sie trotz ihres Alters selbst bei einer Großveranstaltung die Verantwortung übernehmen können; andererseits wurde dem Publikum auch beim zweiten "Summerbreak" ein semiprofessionelles Musikprogramm auf hohem Niveau geboten:
An je zwei Tagen wird an den Schulen eine Hausaufgabenbetreuung angeboten, bei der vor allem Kids erreicht werden sollen, die Zuhause keine guten Bedingungen vorfinden, um regelmäßig für die Schule zu arbeiten.
"Möchten Sie am Nikolaustag jemanden mit einem netten Päckchen überraschen?" - so lautete die Frage unserer Jugendlichen bei der Nikolauszentrale. Am Stand werden Schokoladen-Nikoläuse nett verpackt und in der Nacht zum Nikolaustag von Verantwortlichen des Vereins an die gewünschte Adresse gebracht.