Die Arbeitsgruppe des Buchprojektes zur Gastarbeiter-Geschichte konnte sich bei einen eindruckvollen Besuch im Unternehmen Burton einen Eindruck verschaffen, wie das Leben der ersten Gastarbeiter in Buer aussah - Leben und Arbeiten im Betrieb - ein toller Austausch mit Kollegen, ein guter Eindruck in das Archiv des Betriebs.
Der Mädchentag entwickelt sich zu einer kreativen, einfallsreichen, engagierten, lustigen Gemeinschaft, in der die Mädchen immer wieder neue Ideen einbringen.
Tülin (16)
Warum ich gerne am Jugendwagon bin?
Hier können wir immer abschalten und Freunde treffen.
Und wir lernen auch immer Einiges dazu.
Die Betreuer sind richtig "chillig" = nett.
Und wenn man jemanden braucht, haben sie immer ein offenes Ohr und geben einem gute Ratschläge.
Vanessa (13)
Ich gehe gerne zum Mädchentag, weil man sich dort mit Freundinnen treffen kann und man dort, wenn man Streit hat alles in Ruhe klären kann und wir da viele Aktivitäten machen können oder man kann auch einfach nur mit Freundinnen chillen.
Bereits zum 10. Mal fand am 20. April ab das Internationale Kinderfest in Buer statt. In Buer beteiligen sich seit vier Jahren außer den Moscheen und dem türkischen Elternverein die Schulen, Kindergärten und zahlreiche Vereine an dem Fest, das auf dem Gelände der Lindenschule stattfindet. Es gab auch in diesem Jahr viele Vorführungen der verschiedensten Gruppen, Tänze, Sketche, Gedichte, Mitmach-Aktionen, Unterhaltung und natürlich verschiedenste Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen. Somit wurde für alle Generationen etwas geboten – ein Fest für die ganze Gemeinschaft.
Der AK "Buer integrativ organisierte im Mai 2013 eine Familienfahrt in die Museumsschule nach Hiddenhausen. Dort erlebten Alt und Jung Schule wie vor 150 Jahren hautnah. Die alte Dorfschule aus dem Jahr 1847 ist mit zahlreichen originalen Gebrauchs- und Schulutensilien aus preußischer Zeit liebevoll ausgestattet.
Viele Gespräche drehten sich auch um Erfahrungen und Erlebnisse von Schule in den verschiedenen Kulturkreisen
Herausragend
Kommentar von Jean-Charles Fays im
Meller Kreisblatt
Wenn Schller eine Schülerzeitung machen, dann ist das heutzutage nichts Außergewöhnliches. Wenn Schüler aber eine Schüler- und Dorfzeitung machen, dann ist das herausragend.
Oft ist das Problem der Schule, dass der Stoff abstrakt ist und der Praxistransfer fehlt. Die Unterrichtsinhalte werden eingetrichtert. Wenn Schüler den 1. Mai aber kritisch reflektieren und nicht nur über den Tag der Arbeit, sondern über das Saufgelage von Jugendlichen schreiben, dann geht sie das was an, und der Stoff bleibt hängen. Wenn sie zudem über das Dorfleben und aktuelle Themen schreiben, dann trifft Theorie auf Wirklichkeit.
"Jeden Montag bietet der Jugendwagon Buer verschiedene sportliche Aktivitäten an. In der Winterzeit sind wir immer in der alten Turnhalle am Busbahnhof. Wenn es im Frühling wärmer wird gehen wir auf den alten Sportplatz direkt neben dem Jugendwagon. Wir spielen meistens Fußball oder Basketball. Manchmal toben wir aber auch einfach rum. Draußen haben wir zudem die Möglichkeit direkt neben dem Fußballplatz Volleyball zu spielen.
Der Wagonsport ist uns wichtig, weil dort immer etwas los ist. Es macht einfach Spaß mit so vielen verschieden Leuten zusammen zu spielen, die sonst so nichts zusammen machen würden. Das Sportangebot ist für uns ein fester Bestandteil unserer Freizeit und gerade nach dem Wochenende eine gute Möglichkeit um ein wenig Dampf abzulassen."
Lennart, Sefer, Joey
Die Skateranlage des Ortsrats oberhalb des Jugendwagons bildet nach wie vor einen Anziehungspunkt für ganz verschiedene junge Leute - lebhaft, bewegt, mutig, sportlich, gesellig, spannend...
Als Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe besuchte Doris Schröder-Köpf die Arbeitsgruppe des Buchprojektes "Angekommen - Buer und seine Gastarbeiter".
Die beteiligten Jugendlichen stellten ihre Arbeit und die ersten Biografien von Gastarbeitern vor. Zahlreiche Zeitzeugen waren vor Ort.
Doris Schröder Köpf zollte allen Beteiligten ein großes Kompliment: "Wenn Schule und Unterricht so passiert, macht das nicht nur Spaß, sondern bindet die Gemeinschaft." Für solch ein engagiertes Projekt mit jungen Menschen übernehme sie gerne die Schirmherrschaft.
Viel Spaß hatte die gemischte Damengruppe, die der Einladung
des Arbeitskreises „Buer integrativ“ zu einer Tagesfahrt nach Köln und Duisburg gefolgt war. Zunächst stand der Besuch des Schokoladenmuseums auf dem Programm.
Die Fahrt zum Kölner Dom durch die Innenstadt erfolgte unter Erläuterung verschiedener Sehenswürdigkeiten mit dem Schoko-Express.
Das Betreten des Kölner Doms verursacht wohl bei jedem Besucher ehrfürchtiges Staunen – angesichts der Größe, aber auch der enthaltenen religiösen und kunsthistorisch wertvollen Werke und Ausstattungsgegenstände.
Die letzte Station des Ausflugs war die Moschee in Duisburg, die größte Moschee in Deutschland.
Der Sozialausschuss der Stadt Melle beschloss Ende September 2013 die halbe Sozialarbeiterstelle am Jugendwagon zunächst bis Ender 2016 zu finanzieren - in diesem Zeitraum solle ein Gesamtkonzept für die Offene Jugendarbeit ein den Stadtteilen entstehen.