In diesem Jahr bekamen wir eine wetterfeste Tischtennisplatte für den Vorplatz des Jugendwagons - Dank Spenden der Bürgerstiftung und des Unternehmens Burton.
Das Netzwerk Jugendhaus Buer veranstaltete in Kooperation mit der Lindenschule Buer und der Realschule Buer ein Projekt zum Thema 'Rechte Szene' mit dem Titel "Kompetent für Courage - Aktiv gegen Rechts". Die Veranstaltung wurde gefördert durch das Gesellschafter-Projekt der AKTION MENSCH.
Am 25.01.2007 gab es die Theater-Aufführung "Die Welle" durch die German Musical Acadamy Osnabrück in der Lindenschule Buer. Die Aufführung des Stückes für Schülerinnen und Schüler und auch weitere Interessierte war ein Teil des Gesamtprojektes.
Das Ziel dieses Projektes war es, im Umgang mit menschenfeindlichen Orientierungen handlungssicherer zu werden. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden unterschiedliche Inhalte zu Erscheinungsformen, Ideologien und Handlungsmuster der rechten Szene thematisiert und in verschiedenen Bezügen bearbeitet. Kompetente ReferentInnen mit langjährigen Erfahrungen unterstützten die Initiatoren bei der Umsetzung der Inhalte. Cornelius Peltz stand dem Verein als absoluter 'Experte' in Sachen 'rechte Szene' zur Verfügung.
Kleiner Kooperation zwischen dem Jugendwagon, der Mädchenwohngruppe "Libellen" und der Lindenschule wird ein Theaterprojekt unter Leitung von Situ Schimanski umgesetzt, das im Rahmen der Qualifizierung Gewaltprävention "pro feel" entstanden ist. Die Mädchen proben eifrig für einen Bühnenauftritt
2007 bauten die Jugendlichen mit tatkräftiger Unterstützung unseres Mitarbeiters Detlef im Außenbereich eine Veranda - ein netter Ort vor allem bei passendem Wetter für gemütliches Beisammensein.
Es gab eine Menge zu tun, denn jede Kleinigkeit musste in Eigenregie gelöst werden - vom soliden Untergrund bis hin zur Planung und zum Einkauf aller möglichen Verbindungen und entsprechend benötigtem Kleinmaterial. Das Holz für die Veranda lieferte die Fa. Bulthaup, Sägewerk in Buer.
Nachdem die Fördergelder der RWE Jugendstiftung für das Projekt "JUWA kompetent" im März 2007 ausliefen, konnten nur noch Honrarkräfte den Jugendwagon dann drei Tagen öffnen. Die Hausaufgabenbetreuung an den Schulen fiel weg. Es war kein Geld für Sachkosten (Telefon, Reinigungsmittel, Bastelmaterial, Büromaterial etc.) vorhanden - diese mussten ausschließlich vom Verein übernommen werden.
"Telefonieren auf eigene Kosten" titelte das Meller Kreisblatt und wies auf die schwierige Situation hin. Der Ortsrat beschloss, die Stadt Melle aufzufordern, zusätzlich finanzielle Mittel bereit zu stellen.
Konflikt-, Krisen- und Gewaltsituationen gehören in der pädagogischen Arbeit zum Alltag. Die Bearbeitung dieser Situationen fordert von den pädagogischen Fachkräften und Betreuern viel Energie und ein hohes Maß an Professionalität. Das Ziel dieses Qualifizierungsprojektes besteht darin, die Teilnehmer:innen zu befähigen, auftretende Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungen für diese zu entwickeln.
Ein Phänomen, das regelmäßigen Partygästen durchaus bekannt sein dürfte, wird zum Gegenstand eines Anti-Aggressions-Seminars in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Melle, initiiert von Kriminalhauptkommissarin Annette Fangmeyer, Präventionsteam der Polizei Melle, die am Gewaltpräventionsprojekt "pro feel"! in Melle teilgenommen hatte.
Das Meller Kreisblatt berichtete.
Das Ziel dieses Qualifizierungsprojektes besteht darin, die Teilnehmer/innen zu befähigen, auftretende Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungen für diese zu entwickeln. Schon im Vorfeld aktiv dazu beizutragen, Gewalt gar nicht erst entstehen zu lassen, zahlt sich positiv in der Arbeit mit Jugendlichen aus.
Dabei ist es hilfreich, Jugendliche im alltäglichen und beruflichen Zusammenhang in ihrer geschlechts-spezifischen Rolle und in ihren sozialen Kompetenzen wahrzunehmen und zu stärken, und beide Aspekte in einer Synthese zusammenzuführen:
In vernetzten Praxisprojekten werden die erlernten und erfahrenen Inhalte mit Jugendlichen erprobt und in kooperative Aktivitäten umgesetzt. Folgende Projekte entstanden parallel zur Ausbildung:
Die Nikolauszentrale - zu der Zeit noch in einer Hütte des Ortsrats Buer vor dem Eingang zum Edeka-Markt.